Dom St. Bartolomäus in Kolín

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Mälzerkapelle

Mälzerkapelle Der Name der Kapelle verrät, für welche der Kolíner Zünfte sie ein Patenschaftstempel war. Außerdem diente diese Kapelle als die Begräbnisstätte einiger bedeutender Persönlichkeiten – im Jahre 1373 wurde hier Johann Žehrovský von Kolowrat begraben(ein Teilnehmer der Friedensbotschaft des Königs Georg von Podiebrad nach Westeuropa.) Außer ihm sind unter dem Fußboden der Kapelle Kolíner Vögte begraben – Jakub (Jakob) Jaklin von Vrabina (†1655) und Michal Jiří (Georg) Salaj von Ciffera (†1673), wessen Spätrenaissancegrabmal nie beendet wurde – das Datum des Absterbens von Salaj fehlt dort sowie sein Abbild unter dem Kruzifix. Daneben steht ein spätgotisches Taufstein. Den schuf im Jahre 1495 Ondřej Ptáček, ein Glockengießer aus Kutná Hora (Kuttenberg). Über dem Taufstein befindet sich das Kindergrabmahl von Maxmilian Pretlík aus dem Jahre 1680. Auf der Stelle, wo früher der Altar der Geburt Christi stand (der sich heute in der St. Wenzeslaus-Kapelle befindet), steht heutzutage der pseudogotische Altar der Jungfrau Maria aus dem Jahre 1895. Die Linke Wand ziert ein frühbarockes Bild aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts, das die heilige Ludmila darstellt.

 

poděkování, grafika Petr ADÁMEK, web Tomáš ADÁMEK, 2007–2021

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